Streunerkatzen

Streunerkatzen sind jene Katzen, die keinem Besitzer (mehr) zugeordnet werden können.

Populationen können entstehen durch

  • ausgesetzte unkastrierte Tiere
  • Katzen, die unkastriert entlaufen / entwischt sind
  • Katzen, die abwandern, weil die Population am Bauernhof zu groß geworden ist
  • und natürlich Mischformen davon

Entgegen der landläufigen Meinung, können sich die Katzen dauerhaft nicht alleine durchschlagen. Aus unserer Erfahrung heraus ist bis auf wenige Ausnahmen jede Katze von FORL betroffen. FORL verursacht heftige Zahnschmerzen und Entzündungen. Unbehandelt führt die Erkrankung zwangsläufig zum qualvollen Tod der Katze, weil sie einfach nicht mehr fressen kann.

Es gibt aber natürlich noch viel mehr Erkrankungen und gesundheitliche Probleme, die den Katzen auf der Straße zu schaffen machen. Katzenschnupfen, Katzenseuche, Bauchspeicheldrüsenerkrankungen, Herzerkrankungen, FIV, Leukose,… um nur ein paar zu nennen.

Unkastrierte Katzen haben zudem oft ein sehr schlechtes Immunsystem. Die unzureichende und falsche Nahrung, ständige Rolligkeiten, Revierkämpfe, Trächtigkeit, Geburt, Jungenaufzucht. Das alles zehrt sehr. Wir haben daher selten Streunerkatzen, die älter als 5 Jahre sind, bei unseren Kastrationsprojekten.

Unser Ziel ist es daher die Population mittels Kastration einzudämmen, die Tiere medizinisch zu versorgen. Durch betreute Futterstellen bekommen die Katzen täglich geeignetes Futter und bei der Fütterung kann der Betreuer dann schnell kranke / verletzte / neue Tiere erkennen und reagieren.

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