Heute erhielt ich einen Notruf aus Enns. In der Firma hatte ich im Oktober 2021 meinen ersten Einsatz wegen einer Mutterkatze mit ihren Jungen. Damals schon lag der Verdacht nahe, dass jemand die Katzen dort ausgesetzt hat, denn die kleine Katzenfamilie war nach dem Fangen sehr zutraulich.
In der Zwischenzeit kamen auch ein paar Taubennotfälle von dort. Aber diesmal ging es um ein sehr krankes Katzenkind
Der Zwerg hielt sich in einem undurchdringlichen Stapel auf – unmöglich ihn ohne Falle zu erwischen.
Das Katzenkind war aber so fertig, dass es immer wieder einschlief, wir hatten aber keine Chance an es heranzukommen, also haben wir es sanft geweckt. Es quittierte das Aufwecken mit Gemaunze, ein Zeichen, dass es Menschen zumindest kannte.
Nach kurzer Zeit tapste das Katzenkind dann endlich in die Falle. Ich fuhr damit gleich zum Tierarzt, denn der Zwerg schlief immer wieder ein – ein Zeichen, dass es ihm wirklich wirklich schlecht ging.
Beim Tierarzt stellte sich dann heraus: Es ist ein SCHMUSEbub
mit dickem Wurmbauch und voller Flöhe
maximal 8 Wochen alt.
Als der Tierarzt hörte, dass das Katzenkind anschließend ins Tierheim sollte zur Verwahrung (bei uns kann ich ja leider aktuell nichts aufnehmen) beschlossen er und seine Frau kurzerhand, dass das Katerchen bleiben darf – er wird nun in der Tierarztpraxis gesund gepflegt und nachdem in dem Fall wirklich nicht davon auszugehen ist, dass das Katerchen von jemandem gesucht wird, darf er dann fix beim Tierarzt einziehen

